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Deutsches Staatstheater Temeswar

Europa, auf der Bühne des Deutschen Staatstheater Temeswar, in der Inszenierung von Alexandru Mihăescu

14. März 2019

Das Deutsche Staatstheater Temeswar hat das Vergnügen Sie am 14. April 2019, um 19:30, zur Premiere der Produktion „EUROPA“, nach einem Text von David Grieg, unter der Spielleitung von Alexandru Mihăescu (a.G.), einzuladen.

Die Handlung des Stückes spielt auf einem Bahnhof in einer Kleinstadt, an der Grenze mit Osteuropa. Ein mit Passagieren gefüllter Zug hält am Bahnhof an. Unter den Reisenden sind auch Morokko, ein korrupter Geschäftsmann, der Wodka und zwei Flüchtlinge - Savia und Katja - schmuggelt, die in Geborgenheit und Sicherheit leben möchten. Die Tochter des Stationsleiters, Adele, die sich vom Einfluss ihres Vaters befreien möchte, ist von der Freiheit der beiden Flüchtlingen fasziniert und strebt danach die Welt nach dem Beispiel der beiden zu erforschen. Mit dem Beginn einer Liebesgeschichte, wird der dramatische Text auf die Tragödie des Verlustes und der unerfüllten Wünsche und auf die Enthüllung der Mythen und Stereotypen, die das Bild des Emigranten begleiten, aufgebaut. Bei David Grieg, sind Familie und Angehörigkeit Konzepte, welche die Grenzen des Pragmatismus des materiellen Vermögens überschreiten und somit bedeutet für Savia und Katia das Zuhause ein spiritueller Ort der Erfüllung und einer der Erwerbung einer spirituellen Weisheit.

David Grieg behandelt das komplexe Thema der flüssigen Grenzen und der veränderlichen Identitäten, indem er ihm eine besonders überzeugende dramatische Qualität verleiht, dadurch daß er das kraftvolle Symbol des leeren Bahnhofes und des mit großer Geschwindigkeit durchfahrenden Zuges, benutzt. Europa zeigt Menschen in physischer und emotionaler Bewegung, unter denen einige, die schmerzhaft in der Gewissheit der Vergangenheit verankert sind und andere, die sich mit neuen Reisezielen und Erfahrungen bemühen. Ein Stück mit einem universalen Thema und mit vertrauten Akzenten.

Zur Besetzung gehören: Franz Kttesch, Ioana Iacob, Silvia Török, Rareș Hontzu, Harald Weisz, Daniela Török, Radu Brănici, Richard Hladik.

Alexandru Mihăilescu ist am 20. März 1980, in Temeswar geboren. Nach seinem Schulabschluss im “Nikolaus Lenau“ Lyzeum, studierte er Schauspielkunst zuerst an der Deutschen Abteilung der Hochschule für Musik und Theater der West-Universität Temeswar (Rumänien). Anschließend absolvierte er 2003 die Hochschule für Musik und Theater in Rostock (Deutschland). Ab 2004 ist er Regisseur und Schauspieler, und ein konstanter Mitarbeiter des DSTT. 2006 hat er ein Master für Regie an der UNATC „Ion Luca Caragiale“ in der Klasse des Prof. Alexa Visarion, in Bukarest (Rumänien) abgeschlossen. 2006 und 2007 war er als Kulturmanager in Deutschland tätig, unter Stipendiat der Robert Bosch Stiftung. 2007 war er Kurator des Tr@nsfusion Festivals, in Kampnagel Hamburg.

Er war in zahlreichen Stücken und Filmen, sowohl in Rumänien als auch in Deutschland, als Schauspieler und Spielleiter, tätig.

Greig wurde 1969 in Edinburgh geboren, wuchs aber in Nigeria auf. Er studierte Englische Literatur und Drama an der Bristol University. Nach Abschluß seines Studiums, im Jahr 1990, gründete er zusammen mit Graham Eatough und Nick Powell das Suspect Culture Theaterensemble, für das er zahlreiche Stücke schrieb. Ein Teil davon - Stalinland, Europa, der Architekt, Entlegene Inseln usw. wurden auf den großen Bühnen in England gespielt oder wurden zu Filmen. Am Deutschen Staatstheater Temeswar wurde bereits eines seiner Stücke, auch unter der Spielleitung von Alex Mihăescu inszeniert - Die letzte Botschaft des Kosmonauten an die Frau, die er einst in der ehemaligen Sowjetunion liebte

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